Erstgespräch buchen

Wo Zeit und Geld liegen bleiben

Der zweite Arbeitstag.

Draußen ist Feierabend, im Büro geht es weiter: Stunden eintragen, Angebote schreiben, Rechnungen raus. Oft dann, wenn zu Hause schon gegessen wurde.

Alles hängt an einer Person.

Ist Ihre Bürokraft krank oder im Urlaub, bleibt liegen, was nur sie im Kopf hat. Danach stapelt sich alles.

Material, das niemand berechnet.

Eine Position aus der Sammelrechnung des Großhändlers landet auf keiner Kundenrechnung. Auffallen tut das oft erst Wochen später, wenn überhaupt.

Und das, obwohl längst alles am Computer läuft.

Digital heißt noch nicht weniger Arbeit. Manchmal heißt es mehr.

Viele Betriebe haben den ersten Schritt längst gemacht: ein Programm fürs Büro, Belege als Datei, Angebote am Computer. Weniger Arbeit ist es trotzdem nicht. Aus dem Zettel wurde nur eine Datei, und die muss immer noch jemand abtippen, zuordnen und weitergeben, jetzt eben mit Tastatur und Maus.

Das liegt nicht an Ihrem Büro. Es fehlt der zweite Schritt: dass die Programme die Angaben selbst weitergeben.

Schaubild, vereinfacht

Heute: Angaben aus Zettel und E-Mail werden von Hand ins Programm und in die Buchhaltung abgetippt, etwa in DATEV, sevdesk oder Lexware. Danach geht alles an den Steuerberater.

So sieht der zweite Schritt aus

Dafür brauchen Sie meist kein neues Programm. Oft kann Ihre Software schon mehr, als im Alltag genutzt wird. Wir richten das ein und verbinden, was noch nicht zusammenarbeitet. So kann das bei Ihnen aussehen:

Eine Sammelrechnung, viele Aufträge.

Die Rechnung vom Großhändler wird Position für Position den richtigen Kundenaufträgen zugeordnet. Was nicht eindeutig ist, landet auf einer Liste fürs Büro.

Eine E-Mail, ein Auftrag.

Bestellungen, die per E-Mail kommen, landen als Auftrag in Ihrem Programm, statt abgetippt zu werden.

Eine Rechnung, zwei Programme.

Was in Ihrem Handwerker- oder Warenwirtschaftsprogramm geschrieben wird, landet ohne Abtippen in der Buchhaltung, als Entwurf. Die Freigabe bleibt bei Ihrem Büro.

Wo es sich lohnt, kommt KI dazu: Sie liest zum Beispiel Belege aus oder macht aus einem Gesprächsprotokoll gleich eine Aufgabe in Ihrem Programm. Das erspart Ihrem Büro die nächste Runde Abtippen.

Zwei dieser Beispiele laufen heute schon in einem echten Betrieb.

Die Kfz-Werkstatt Auto Technik Sahin in Kamp-Lintfort von außen
Referenzbetrieb

Wo das heute schon läuft

Unsere ersten Abläufe haben wir in einem echten Betrieb gebaut und erprobt: bei Auto Technik Sahin in Kamp-Lintfort, der Kfz-Werkstatt des Bruders unseres Inhabers. Lieferanten, Aufträge, Rechnungen, Büro: Diese Abläufe gibt es in fast jedem Betrieb. In der Werkstatt läuft heute unter anderem:

  • Sammelrechnungen der Teilehändler werden den Kundenaufträgen zugeordnet.
  • Rechnungen aus der Werkstattsoftware landen ohne Abtippen in der Buchhaltung.
  • Der Inhaber sieht, welches Geld reinkommt und was fällig wird.

Referenzbetrieb, Stand 28.10.2026

über 1.200Belege hat das System seit der Umstellung insgesamt selbst als Entwurf angelegt.
rund 240im Monat

Freigegeben wird weiter im Büro. Der Steuerberater bleibt der Steuerberater.

So läuft es ab

  1. Erstgespräch, 15 Minuten am Telefon.

    Sie erzählen, was bei Ihnen doppelt läuft. Danach wissen Sie, ob sich ein genauerer Blick lohnt. Kostenlos.

  2. Gespräch über Ihre Abläufe, 45 Minuten.

    Wir gehen Ihre Abläufe gemeinsam durch, zeigen, was möglich ist, und legen fest, wo Sie hinwollen. Danach können wir abschätzen, wie viel Zeit die Bestandsaufnahme bei Ihnen braucht. Ebenfalls kostenlos.

  3. Bestandsaufnahme.

    Wir schauen uns mit Ihnen und Ihrem Büro Schritt für Schritt an, wie Aufträge, Belege und Rechnungen heute laufen, und schreiben auf, was sich lohnt. Diesen schriftlichen Befund behalten Sie, auch wenn Sie danach nichts weiter beauftragen. Das ist der erste bezahlte Schritt. Weil der Umfang von Ihrem Betrieb abhängt, bekommen Sie das Angebot nach dem Gespräch schriftlich.

  4. Umsetzung und Betreuung.

    Wir richten die Abläufe ein und verbinden Ihre Programme. Danach betreuen wir sie monatlich: Ändert sich etwas an Ihren Programmen, passen wir die Abläufe an. Kleine Erweiterungen sind dabei. Für einen neuen Ablauf oder ein neues Programm bekommen Sie vorher ein eigenes Angebot.

Für wen das passt und für wen nicht

Das passt, wenn

  • bei Ihnen jede Woche dieselbe Büroarbeit anfällt, nicht nur einmal im Monat.
  • Sie mit einem Programm für Aufträge oder Rechnungen arbeiten, auch wenn es nicht alles kann.
  • Sie und Ihr Büro sich die Zeit nehmen, uns Ihre Abläufe zu zeigen.

Das passt nicht, wenn

  • der Ordner einmal im Monat zum Steuerberater geht und sonst kaum Büroarbeit anfällt.
  • Sie einen Steuerberater suchen. Steuern, Abschlüsse und die endgültigen Buchungen bleiben bei Ihnen und Ihrem Steuerberater.
  • Sie ganz ohne Büro auskommen wollen. Die Abläufe nehmen viel Arbeit ab, aber jemand muss sie im Blick behalten und freigeben.

Wer dahintersteht

Hinter unserer Arbeit steht ein Wirtschaftsingenieur, ausgebildeter Arbeitsorganisator (REFA) und Lean-Experte. Sein Handwerk ist es, in Abläufen die Schritte zu finden, die niemand braucht. Doppelt getippte Angaben sind so ein Schritt.

Im Erstgespräch sprechen Sie mit dem, der auch die Bestandsaufnahme bei Ihnen macht und die Abläufe baut.

Macht das nicht mein Steuerberater?

Ihr Steuerberater kümmert sich um Buchungen und Steuern, dafür ist er da. Das Abtippen, Zuordnen und Nachfragen davor passiert aber in Ihrem Betrieb. Genau dort setzen wir an.

Muss ich ein neues Programm kaufen?

Meistens nicht. Wir arbeiten mit dem, was Sie haben, und richten oft Funktionen ein, die schon da sind. Dazu kommen einige Online-Dienste auf den Namen Ihres Betriebs, etwa für die Automatisierung und die KI. Welche das sind und womit Sie laufend rechnen müssen, steht im Angebot. Ist ein anderes Programm wirklich besser, sagen wir Ihnen das im Befund, mit Begründung.

Funktioniert das mit meinem Programm?

Ob es grundsätzlich passt, besprechen wir im Erstgespräch. Sicher prüfen wir es in der Bestandsaufnahme. Wichtig ist, dass Ihr Programm Daten herausgeben kann, über eine Schnittstelle (API) oder einen Export. Bei vielen gängigen Programmen ist das so.

Wie viel Arbeit macht das meinem Büro?

Am meisten in der Bestandsaufnahme: Ihr Büro zeigt uns, wie es heute läuft. Beim Einrichten prüft es die ersten Ergebnisse mit uns, bis alles sitzt. Danach wird es weniger, nicht mehr.

Was passiert mit unseren Daten, gerade wenn KI im Spiel ist?

Die Dienste für Ihre Abläufe laufen auf den Namen Ihres Betriebs, auch die KI. So behalten Sie Ihre Daten und die eingerichteten Abläufe, auch wenn wir einmal nicht mehr zusammenarbeiten. Bevor wir auf Ihre Daten zugreifen, schließen wir mit Ihnen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Darin steht, welche Dienste wir nutzen, wo sie sitzen und welche Daten dorthin gehen. Ändert sich daran etwas, sagen wir es Ihnen.

Was kostet das?

Erstgespräch und Gespräch über Ihre Abläufe sind kostenlos. Wie aufwendig die Bestandsaufnahme ist, hängt von Ihrem Betrieb ab. Deshalb bekommen Sie das Angebot nach dem Gespräch schriftlich, bevor irgendetwas kostet. Für Umsetzung und Betreuung gilt dasselbe.

Arbeiten Sie nur in der Nähe?

Nein. Das Erstgespräch läuft am Telefon, das meiste danach digital. Wo Ihr Betrieb sitzt, spielt kaum eine Rolle.

Fangen wir mit dem an, was Sie am meisten nervt.

Erzählen Sie uns in 15 Minuten, was bei Ihnen jede Woche doppelt getippt wird. Danach wissen Sie, ob sich ein genauerer Blick lohnt.

Kostenlos. Sie wählen eine Uhrzeit und tragen Ihre Nummer ein. Wir rufen Sie an.